In vielen Orten werden um den 24. Juni die Johannisfeuer entzündet. Dies ist ein uralter Brauch, um Dämonen, Krankheiten, Missernten und Hagel abzuwehren sowie Wachstum und Fruchtbarkeit auf Wiesen und Feldern „anzufeuern“. Ebenso wird an diesem Tag der Namenstag des Hl. Johannes gefeiert. Viel Zeit und Mühe haben die Ministranten aus Kirchberg, Pastoralreferentin Teresa Aigner und ihre Helfer investiert, um nach langem wieder diesen Brauch aufleben zu lassen und am Parkplatz beim Haus der Feuerwehr in Obertattenbach ein Sonnwendfeuer zu entzünden. Viele Leute kamen aus Nah und Fern, um in geselliger und gemütlicher Runde bei einer Brotzeit oder Kaffee und Kuchen zu ratschen und es sich gut gehen zu lassen. Viele lustige Spiele haben sich die Minis einfallen lassen, wie z. B. Steine suchen, Kübelspritzen, Eierlauf oder durch ein Labyrinth klettern. Verena Schnall und Selina Hofer gaben ihr Bestes beim Kinderschminken und Silvia Jaensch bastelte mit den Kindern „Segensbüscherl“.
Bei einer Schätzaktion ging Lena Albrecht als Siegerin hervor. Sie ist nun stolze Besitzerin eines Kaugummiautomaten. Der Höhepunkt an diesem Abend war das Entzünden des Reisighaufens durch die Ministranten. Hoch loderte das Feuer in den Abendhimmel und viele Besucher versammelten sich, um die Wärme des Feuers zu genießen.
Text: Anita Schnall
