Pfarrabend im Arterhof

Pfarrverband Bad Birnbach am 21.03.2024

BB 2021 Pfarrkirche Bad Birnbach mit Schafen Foto: Gudrun Putz
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt liegt idyllisch im ländlichen Bad.

Zerlegt man den Pfarrabend in mehrere Teile, könnte man von Software und Hardware sprechen. Wie auch bei der Veranstaltung im Arterhof geschehen, steht die Software am Anfang.

Pfar­rer Hans Heindl, für den es der ers­te Pfarr­a­bend war, mach­te deut­lich, dass es ihm ein Anlie­gen sei, Dan­ke zu sagen. An die, die in der Pfar­rei das Leben am Lau­fen hal­ten“, beton­te er und sprach die gewähl­ten Gre­mi­en an, in denen Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Eli­sa­beth Göblmei­er und Kir­chen­pfle­ger Bert­ram Neu­rei­ter Zug­pfer­de sei­en. Es erleich­te­re vie­les in einer so gro­ßen Pfar­rei. Dank galt den Hel­fern und Spen­dern. Exem­pla­risch ging Heindl auf die Unter­stüt­zung der Stern­sin­ger-Akti­on ein, die ein gigan­ti­sches Ergeb­nis“ ein­ge­bracht habe. Mise­re­or und das Indi­en-Pro­jekt von Pater David Gabri­el nann­te er als wei­te­re Beispiele.

Wich­tig war Hans Heindl auch der Dank an all jene, die das Kir­chen­jahr über immer dazu hel­fen – von Minis­tran­ten und Lek­to­ren bis hin zu jenen, die beim Auf­stel­len des Hei­li­gen Gra­bes anpa­cken, die Kir­che stets sau­ber hal­ten, sich vor­bild­lich um den Fried­hof küm­mern oder Außen­got­tes­diens­te, etwa bei Fron­leich­nam, vor­be­rei­ten. Auch im Pfarr­bü­ro arbei­te ein tol­les Team“.

Die neue Got­tes­dienst-Ord­nung habe kei­nen Spaß gemacht“, sei aber wegen der gege­be­nen per­so­nel­len Situa­ti­on unaus­weich­lich gewor­den, sag­te Pfar­rer Heindl. Der Got­tes­dienst am Sonn­tag um 10.30 Uhr sei nicht in Stein gemei­ßelt, son­dern kön­ne bei beson­de­ren Anläs­sen auch zu einer ande­ren Zeit statt­fin­den. Was den Werk­tags­got­tes­dienst betrifft, über­le­ge man aktu­ell eine Win­ter-/Som­mer­zeit­re­ge­lung. Beson­de­ren Dank sag­te Heindl Pas­to­ral­re­fe­ren­tin Tere­sa Aigner, die gera­de wäh­rend der Absenz von Pater David vie­le zusätz­li­che Auf­ga­ben über­nom­men habe.

Nun zur Hard­ware, für die Kir­chen­pfle­ger Bert­ram Neu­rei­ter ver­ant­wort­lich ist. Die Neben­kir­chen in Schwai­bach und Aun­ham sei­en saniert, beton­te er. St. Veit und Luder­bach wür­den lau­fend über­prüft, und man füh­re auch Not­maß­nah­men durch. Mehr wer­den wir aber nicht mehr tun kön­nen“, beton­te Neu­rei­ter. Dage­gen wür­den in die Pfarr­kir­che Mariä Him­mel­fahrt rund 290 000 Euro investiert.

Es geht zunächst um die Besei­ti­gung von Hagel­schä­den, aber auch wei­te­re Arbei­ten unter ande­rem an der Fas­sa­de sowie an der Kirch­turm­uhr müs­sen erle­digt wer­den. Wenn die Kir­che schon ein­ge­rüs­tet ist, ist es sinn­voll, gleich alles zu machen“, mein­te Neu­rei­ter. Jeweils 100 000 Euro wer­den auf die Diö­ze­se und die Pfarr­kir­chen­stif­tung ent­fal­len, der Rest auf die betei­lig­te Ver­si­che­rung. Dazu kom­men noch 14 000 Euro für neue Kniebank­auflagen. Die vor­han­de­nen sei­en zum gro­ßen Teil maro­de. Auch die Kir­chen­or­gel muss heu­er noch gestimmt werden.

Star­ten kann die gro­ße Sanie­rungs­maß­nah­me wohl erst im Herbst. Der Grund dafür ist eine gro­ße Fle­der­maus­po­pu­la­ti­on. Mit­te Sep­tem­ber wol­len wir begin­nen, viel­leicht kön­nen wir zumin­dest vor­her das Gerüst auf­stel­len“, sag­te Neu­rei­ter. Auch er dank­te Hel­fern und Samm­lern. Was den Natur­fried­hof betrifft, zeig­te er sich wie zuvor Hans Heindl zufrie­den: Es hat sich Dis­zi­plin eingestellt.“

Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Eli­sa­beth Göblmei­er ließ etli­che Tätig­kei­ten Revue pas­sie­ren. Unter ande­rem sei das gro­ße Pfarr­fest stets eine Herausforderung.Sie sprach die Ehe­ju­bi­la­re eben­so an wie die Unter­stüt­zung der Stern­sin­ger-Akti­on. Am 20. März wer­den wie­der Palm­bu­schen gebun­den. Der Erlös ist für ein Kin­der­hos­piz vor­ge­se­hen. Außer­dem soll es wie­der ein Oster­früh­stück geben, das die BRK-Bereit­schaft durchführt. 

Drin­gend gesucht sind noch Hel­fer für Ern­te­dank und Fron­leich­nam. Ein gro­ßer Wunsch der Vor­sit­zen­den ist die Ein­rich­tung eines Besuchs­diens­tes für die Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Tere­sa Aigner ging noch kurz auf die Auf­lö­sung des Frau­en­bun­des ein. Über 50 Jah­re hat er in Bad Birn­bach exis­tiert. Jetzt ist es anders“, sag­te Aigner. Zum Dank gab es für die Vor­stand­schaft ein Geschenk und für die enge­re Rie­ge zudem Blumen.

Pater David Gabri­el freu­te sich, dass für das von ihm unter­stütz­te Pro­jekt einer Aus­bil­dungs­stät­te in Indi­en bereits 28 000 Euro gesam­melt wur­den. Zusam­men mit einer gro­ßen Rei­se­de­le­ga­ti­on aus dem Rot­tal besuch­te er sein Hei­mat­land kürz­lich. Mit einer gro­ßen Bil­der-Show von die­ser Rei­se schloss der Pfarr­a­bend. − Vik­tor Gröll

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