Sternsinger des Pfarrverbandes sammeln 11.367 Euro

Pfarrverband Bad Birnbach am 08.01.2026

Sternsingeraussendung in Bayerbach Info Icon Foo: Johann Lehner
Pater David Gabriel segnete beim Neujahrsgottesdiens in Bayerbach die Sternsinger.

Die Ministrantinnen und Ministranten im Pfarrverband waren auch dieses Jahr wieder als Sternsinger unterwegs und sammelten Spenden für Kinder in Not. Dabei werden sie von weiteren Kindern und Jugendlichen im Pfarrverband unterstützt, damit auch Anfang des Jahres 2026 wieder möglichst viele Haushalte im Pfarrverband von den Sternsingern besucht werden konnten


 

Sternsinger waren unterwegs im Pfarrverband

Zum Dank für alles Gute im ver­gan­ge­nen Jahr und um den Segen für das Jahr 2026 zu erbit­ten, fei­er­ten die Gläu­bi­gen die Jah­res­ab­schluss- und Neu­jahrs­got­tes­diens­te, in denen auch die Stern­sin­ger aus­ge­sandt wur­den, um den Drei­kö­nigs­se­gen in die Häu­ser zu tra­gen. In allen fünf Pfar­rei­en waren die Stern­sin­ger alle­samt an der Gestal­tung der Mess­fei­ern betei­ligt und stell­ten dort auch das Mot­to der dies­jäh­ri­gen Akti­on vor: Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“. Der Blick rich­tet sich 2026 nach Ban­gla­desch, wo trotz des Kamp­fes gegen Kin­der­ar­beit noch 1,8 Mil­lio­nen Kin­der und Jugend­li­che arbei­ten, teils unter gesund­heits­schäd­li­chen und aus­beu­te­ri­schen Bedin­gun­gen. Die Stern­sin­ger­ak­ti­on setzt sich zusam­men mit Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen dafür ein, Kin­der aus Arbeits­ver­hält­nis­sen zu befrei­en und ihnen einen Schul­be­such zu ermöglichen. 

Im wei­te­ren Ver­lauf der Got­tes­diens­te wur­den Krei­de, Drei­kö­nigs­was­ser, Weih­rauch und natür­lich auch die Stern­sin­ger selbst geseg­net, damit sie auf ihren Wegen gute Erfah­run­gen sam­meln und offe­ne Türen vor­fin­den wür­den. 
Am Drei­kö­nigs­tag wur­de dann in den ein­zel­nen Pfar­rei­en die Rück­kehr der Stern­sin­ger gefei­ert. Das Spend­en­er­geb­nis in Höhe von 11.367,60 Euro aus dem gesam­ten Pfarr­ver­band mach­te deut­lich, wie wich­tig vie­len in jedem Jahr die­se Akti­on ist und dass die Wege durch die win­ter­li­che Käl­te sich gelohnt hat­ten. Mit dem Segens­spruch, den die Stern­sin­ger allen Besu­chern noch ein­mal mit auf den Heim­weg gaben, ende­ten die­se Got­tes­diens­te. Ein gro­ßer Dank rich­te­te sich in allen Pfar­rei­en an die Stern­sin­ger selbst und deren Eltern, an die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer bei den Fahr­diens­ten und bei der Ver­sor­gung, an alle, die die Akti­on vor­be­rei­tet oder die Got­tes­diens­te musi­ka­lisch beglei­tet haben sowie an alle Spen­de­rin­nen und Spen­der für die herz­li­che Auf­nah­me der Stern­sin­ger in ihren Häusern.

Motto der Aktion: Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit

Bei der Stern­sin­ger­ak­ti­on 2026 wird der Blick nach Ban­gla­desch gerich­tet. Trotz Fort­schrit­ten im Kampf gegen Kin­der­ar­beit müs­sen in dem süd­asia­ti­schen Land noch rund 1,8 Mil­lio­nen Kin­der und Jugend­li­che arbei­ten – 1,1 Mil­lio­nen sogar unter beson­ders gesund­heits­schäd­li­chen und aus­beu­te­ri­schen Bedin­gun­gen. Stern­sin­ger-Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen set­zen sich dafür ein, Kin­der aus Arbeits­ver­hält­nis­sen zu befrei­en und ihnen den Schul­be­such zu ermöglichen.

Aktionsplakat Dreikönigssingen 2026 Info Icon Kindermissionswerk Die Sternsinger

Die Akti­on Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Mot­to Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“. Als Kin­der­ar­beit bezeich­net man Ein­kom­men schaf­fen­de Tätigkeiten, für die Kin­der zu jung sind, die sie vom Schul­be­such abhal­ten und die ihrer Gesund­heit und Ent­wick­lung scha­den. Aus­beu­te­ri­sche Kin­der­ar­beit ver­letzt Kin­der­rech­te und ist inter­na­tio­nal ver- boten. Wenn Kin­der dage­gen gele­gent­lich im Haus­halt hel­fen oder nach der Schu­le einer zeit­lich begrenz­ten, ungefährlichen Tätigkeit nach­ge­hen, ist das kei­ne Kin­der­ar­beit. Die Welt­ge­mein­schaft hat ihr Ziel, Kin­der­ar­beit bis 2025 zu been­den, nicht erreicht. 138 Mil­lio­nen Kin­der zwi­schen fünf und 17 Jah­ren arbei­ten, 54 Mil­lio­nen von ihnen unter beson­ders gesundheitsschädlichen und aus­beu­te­ri­schen Bedin­gun­gen. Pro­duk­te aus Kin­der­ar­beit gelan­gen auch in Deutsch­land in den Handel.

Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen der Stern­sin­ger set­zen sich in vie­len Ländern dafür ein, Kin­der aus Arbeit zu befrei­en und ihnen den Schul­be­such zu ermöglichen. Sie orga­ni­sie­ren Förderkurse, um Kin­der wie­der ein­zu­schu­len und zu ver­hin­dern, dass sie die Schu­le abbre­chen. Die Part­ne­rin­nen und Part­ner hel­fen arbei­ten­den Jugend­li­chen, einen Abschluss z.B. an Abend­schu­len zu machen. Sie sen­si­bi­li- sie­ren Eltern, Gemein­den, Unter­neh­men und Behörden für Kin­der­rech­te, ins­be­son­de­re für die Rech­te auf Schutz und Bil­dung. Nur wenn die­se Rech­te umge­setzt wer­den, lässt sich der Teu­fels­kreis von Armut, Kin­der­ar­beit und feh­len­den Auf­stiegs­chan­cen durchbrechen.

Die Akti­on Dreikönigssingen 2026 bringt den Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­gern das The­ma Kin­der­ar­beit näher und zeigt, wie wich­tig die Kin­der­rech­te auf Schutz und Bil­dung sind. Die Akti­on beleuch­tet welt­wei­te Ursa­chen von Kin­der­ar­beit und zei­gen, dass Chris­ten den Auf­trag haben, eine gerech­te Welt zu gestal­ten. So ermu­tigt die Akti­on Dreikönigssingen 2026 Kin­der und Erwach­se­ne in Deutsch­land, sich gegen Kin­der­ar­beit ein­zu­set­zen – im eige­nen Umfeld, beim eige­nen Kon­sum und durch den Ein­satz beim Sternsingen.

Video zur Sternsingeraktion: Sternsingen gegen Kinderarbeit

Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit. Bei der Stern­sin­ger­ak­ti­on 2026 rich­ten wir den Blick nach Ban­gla­desch. Unser Repor­ter trifft Kin­der, die in Fabri­ken zum Fami­li­en­ein­kom­men bei­tra­gen muss­ten. Wie sie der Kin­der­ar­beit ent­kom­men sind, ver­rät der Film



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Aufruf der deutschen Bischöfe zur Aktion Dreikönigssingen 2026

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

auch im Jahr 2026 zie­hen rund um den Drei­kö­nigs­tag am 6. Janu­ar Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger durch die Stra­ßen, brin­gen den Segen Got­tes und set­zen sich für Kin­der welt­weit ein.

Die Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen steht die­ses Mal unter dem Mot­to: Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit.“ Im Bei­spiel­land Ban­gla­desch müs­sen rund 1,8 Mil­lio­nen Kin­der arbei­ten – vie­le unter gefähr­li­chen und aus­beu­te­ri­schen Bedingungen. 

Die Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen der Stern­sin­ger hel­fen dort und in vie­len ande­ren Län­dern, Kin­der aus bedrän­gen­den Arbeits­be­din­gun­gen zu befrei­en und ihnen Schul­bil­dung zu ermög­li­chen. Die Stern­sin­ger­ak­ti­on macht deut­lich: Kein Kind darf aus­ge­nutzt wer­den. Alle Kin­der haben ein Recht auf Spiel, Bil­dung und Freizeit.

Bit­te unter­stüt­zen Sie die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger in ihrem Enga­ge­ment, damit sie Got­tes Segen zu den Men­schen brin­gen und ein Zei­chen gegen Kin­der­ar­beit setzen.

Für das Bis­tum Pas­sau: Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB

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