Foto: Matthias Lehner
Die Ministranten aus dem Pfarrverband Bad Birnbach unternahmen gemeinsam mit ihren Familien eine Wallfahrt nach Rom. Insgesamt 65 Personen aus den Pfarreien Bad Birnbach, Bayerbach, Asenham, Kirchberg und Hirschbach besichtigten gemeinsam die ewige Stadt.
Mit dem Zug reiste die Gruppe am frühen Montagmorgen Richtung Süden. Die Freude war groß, als die Gruppe den Bahnhof Roma San Pietro erreichte und nach wenigen Schritten der Petersdom zu sehen war. Rasch wurden die Zimmer bezogen und bei Bruschetta und Pizza waren die Strapazen der Anreise schnell vergessen.
Gleich am nächsten Morgen ging es zum Vatikan. Die Wallfahrer waren beeindruckt, als sie von der Engelsburg nicht nur den Petersdom, sondern weite Teile der Innenstadt überblicken konnten. Sie waren sich einig, dass sie den Petersplatz, den Petersdom und die 551 Stufen zum herrlichen Blick von der Kuppel in die vatikanischen Gärten so schnell nicht vergessen werden.
Unvergesslich ist auch die Begegnung mit Papst Leo XIV. Früh machte sich die Gruppe am Mittwoch auf den Weg, um sich gute Plätze auf dem Petersplatz zu sichern. Nach einiger Wartezeit kam der Heilige Vater endlich auf den Petersplatz, um seine Runden im Papamobil zu drehen. In seiner Ansprache betonte er, dass es die Aufgabe aller Christen ist, stets die Würde jedes Menschen zu fördern und zu verteidigen. Zusammen mit Papst Leo beteten die Pilger das Vater Unser, bevor er den Segen über die Menge auf dem Petersplatz sprach.
Zwischen all den schönen Erlebnissen nahmen sich die Wallfahrer immer wieder Zeit, im Gebet innezuhalten und ihre ganz persönlichen Anliegen zu Gott zu bringen. Nachdenklich wurden viele Teilnehmer, als sie an den Grabstätten von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus standen.
Bei ihrem Besuch in der Stadt Rom besuchten die Minis und ihre Familien auch viele weitere bekannte Sehenswürdigkeiten: Vom Kapitolshügel aus verschafften sie sich einen Überblick über das antike Forum Romanum, vor dem Kollosseum staunten sie über die Baukünste der alten Römer, und der Trevibrunnen kam ebenso überraschend wie beeindruckend hinter einem Haus zum Vorschein. Gemeinsam besuchten die Wallfahrer auch die Papstbasiliken St. Paul vor den Mauern, San Giovanni im Lateran und Santa Maria Maggiore.
Auf der Aussichtsterasse auf dem Viktor-Emmanuel-Denkmal entdeckten einige Minis in der Ferne Blitze. Zu diesem Zeitpunkt wussten sie noch nicht, dass das nur Vorboten für ein heftiges Gewitter mit Starkregen waren. Doch nur wenige Stunden später verwandelten sich die schmalen Gassen Roms in kleine Bäche. So wurde der Weg vom Abendessen zurück ins Hotel rasch zu einem unerwarteten Abenteuer.
Mit vielen neuen Eindrücken reisten die Pilger schließlich zurück ins Rottal. Sie dankten Matthias Lehner sowie Pastoralreferentin Teresa Aigner und Pfarrer Hans Heindl für die Vorbereitung und die schöne Umsetzung der Fahrt.
Text: Matthias Lehner
Foto: Matthias Lehner



