Am Beginn der einzelnen Gottesdienste stand der gemeinsame Einzug in die geschmückten Kirchen. Begleitet von festlicher Musik nahmen sie dort ihre Plätze ein.
Die Mädchen und Buben brachten sich anschließend bei den Messen ein, etwa mit dem Vortragen der Kyrie-Rufe und der Fürbitten sowie bei der Gabenprozession, bei der sie Brot und Wein für die Feier der Eucharistie zum Altar brachten. Die Lesung wurde jeweils von Angehörigen der Kommunionkinder vorgetragen.
In seiner Predigt verglich Pfarrer Hans Heindl die Kirche mit einem festlich gedeckten Tisch, an den die Kinder heute an diesem außergewöhnlichen Tag eingeladen wären. Es sei wohl für alle etwas ungewohnt, dass sie zwar nebeneinander sitzen, jedoch ohne ein Gegenüber, wie sie es sonst von daheim kennen würden. Er erklärte ihnen, dass dies jedoch mit dem zu tun hätte, was sie heute feiern würden: Ihre Erstkommunion mit einem ganz besonderen Gegenüber: Jesus! Er setze sich heute mit ihnen an einen Tisch, um sie einzuladen, mit ihm das Brot zu teilen und seine Freunde zu sein.
In der langen Vorbereitung auf diesen Tag, im Religionsunterricht sowie in den Weggottesdiensten hätten sie alle wohl schon gemerkt, dass man Jesu Freund nicht an einem Tag würde. Es sei eine langsame Entwicklung, ein Hineinwachsen und eine ständige Aufgabe für das ganze Leben. So, wie Jesus mit seinen ersten zwölf Freunden, den Jüngern, umgegangen sei, so sollten auch wir mit unseren Freunden umgehen, denn Freundschaft wolle gelebt werden — im Helfen, im Trösten, im achtsamen Miteinander und im gemeinsamen Beten. Jedes Kommunionkind erhielt von Pfarrer Hans Heindl eine Karte, die eine Christus-Ikone zeigt. Er erklärte, dass sie sie daran erinnern solle: „Egal, was im Leben geschieht, Jesus will Euch sagen, dass er Euer Freund bleiben möchte und Ihr Euer Leben mit ihm teilen könnt — all Eure Freuden und auch Eure Sorgen.“ Erstkommunion sei kein Schlusspunkt nach einer langen Vorbereitungszeit, sondern sie solle als Beginn eines weiteren Wegabschnitts mit Jesus, unserem Freund, verstanden und gefeiert werden.
Ansprechpartner in den einzelnen Pfarreien für die Organisation der Vorbereitungszeit und der Feiern waren in Asenham Karin Baier, in Bad Birnbach Christine Feilhuber, in Bayerbach Daniela Hösamer sowie in Hirschbach Daniela Thalhammer.
Die musikalische Umrahmung oblag in Asenham Sabrina Motog mit ihrem Chor Juniva, in Bad Birnbach und in Hirschbach dem Kirchenchor Hirschbach mit Gitarrenbegleitung durch Chormitglieder unter der Leitung von Barbara Haslinger (auch Orgel), in Bayerbach dem Kirchenchor Bayerbach unter der Leitung von Johannes Pirkl sowie Vera Pirkl und Rudolf Goldbrunner an Orgel bzw. Saxophon und in Kirchberg dem Kirchenchor Kirchberg unter der Leitung von Brigitte Reisböck (auch Orgel) und Christoph Kühn mit seiner Violine.
An all diejenigen ergeht an dieser Stelle nochmals ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Ein weiterer Dank richtet sich ebenfalls an alle Mesnerinnen, an die Ministrantinnen und Ministranten. —
Karin Vogel



