Zum einen um das „Äußerliche“: Sie versieht den Mesnerdienst bei den Gottesdiensten und richtet dabei alles her, was für einen Gottesdienst nötig ist. Zusätzlich sorgt sie dafür, dass Einheimische und Gäste in eine saubere Kirche kommen, in der man sich wohlfühlt.
Zum anderen übernimmt Frau Nöbauer zu bestimmten Anlässen und Zeiten auch den Vorbeterdienst. Jedes Jahr im Mai regelmäßig bei den Maiandachten und auch, wenn ein Bewohner von Schwaibach verstorben ist und hier vor der Beerdigung der Sterberosenkranz gebetet wird.
Und das Dritte: Um die wertvolle Schwaibacher Kirche erhalten zu können, wurde über Jahre hinweg bis 2019 der „Schwaibacher Kirta“ organisiert. Auch hier übernahm Frau Nöbauer viele Arbeiten und packte kräftig mit an. Darum war der Abschluss der Renovierung und die Freude über den festlichen neuen Glanz der Kirche ein ganz besonderer Moment für sie wie für die ganze Schwaibacher Bevölkerung.
Zum Jahresende wird sie den Mesnerdienst nun beenden. Darum bedankten sich Pfarrer Hans Heindl und Kirchenpfleger Bertram Neureiter beim letzten Gottesdienst vor der Winterpause im Namen der Pfarrkirchenstiftung Bad Birnbach und sagten Marianne Nöbauer ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für ihren großen Einsatz, ihre Zeit und Mühe und die Liebe, mit der sie sich in den vergangenen drei Jahrzehnten um die Kirche St. Petrus und Paulus in Schwaibach gekümmert hat. — Hans Heindl


