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BB Kirche Lengham quer Hans Heindl Foto: Hans Heindl

Filialkirche Lengham

Die Filialkirche in Lengham ist dem heiligen Ulrich geweiht.

Um das Jahr 1120 erbau­te sich ein Rit­ter­ge­schlecht in Leng­ham eine Ulrichs­ka­pel­le, die im Jahr 1329 von den Her­zö­gen von Nie­der­bay­ern an das Klos­ter St. Sal­va­tor über­ge­ben wur­de. Die jet­zi­ge goti­sche Kir­che ist aus dem 14. Jahr­hun­dert; das Kir­chen­schiff ist jedoch älter und könn­te bis zu jenen Rit­tern zurück­rei­chen. Den Umbau hat viel­leicht Chun­rat der Ötlin­ger vor­ge­nom­men, der 1354 den Hof vom Klos­ter St. Sal­va­tor zu Erbrecht hatte.

Die Kir­che besteht aus einem nicht ein­ge­zo­ge­nen Chor mit Joch und Schluss in drei Acht­eck­sei­ten. Der Chor­bo­gen ist mit einem goti­schen Rip­pen­kreuz­ge­wöl­be aus­ge­stat­tet. Das Schiff ziert eine fla­che Holz­de­cke. An der Süd­sei­te befin­det sich die spä­ter ange­bau­te Sakris­tei mit Rip­pen­kreuz­ge­wöl­be. Der Turm steht an der West­sei­te des Schif­fes. Er ragt zur Hälf­te in die Kir­che, ist zwei­mal qua­dra­tisch abge­setzt mit spitz­bo­gi­gen Schall­öff­nun­gen und moder­nem Spitzhelm.

Der Hoch­al­tar, errich­tet um die Mit­te des 17. Jahr­hun­derts, ist mit zwei reben­um­rank­ten Säu­len umge­ben. Statt eines Altar­bil­des steht in der Mit­te des Alta­res die spät­go­ti­sche Holz­fi­gur des hl. Ulrich (um 1480). Im Schiff befin­det sich außer­dem die Figur des hl. Leon­hard sowie eine spät­ba­ro­cke Figur des hl. Sebas­ti­an. Die baro­cke Kan­zel besteht aus dem poly­go­nen Kor­pus und den Ecksäulen.

Das Patro­zi­ni­um der Fili­al­kir­che St. Ulrich wird am 4. Juli gefeiert.