Foto: Viktor Gröll
Seit 2016, als der „Förderverein Langwinkl“ beschloss, ein Weinfest abzuhalten, ist das Fest rund um das Vereinsheim des Trachtenvereins „D'Rottaler Bayerbach“ angesiedelt. Zwar gibt es den Förderverein nicht mehr, doch haben sich Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung des Festes angenommen.
Die Akteure sind ohnehin weitestgehend die gleichen – und so gab es nun die Neuauflage im bewährten und ganz offenkundig geschätzten Format. Für den Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung begrüßte Reinhard Müller die Gäste. Sein besonderer Dank galt Andreas Zellner vom Trachtenverein für die Gastfreundschaft.
Die Besucher hatten wahrlich die Qual der Wahl: Sollte es nun ein trockener Sauvignon Blanc „Beck Burgenland“, ein Grüner Veltliner vom Sonnenhof Jurtschitsch oder lieber ein halbtrockener Vier Schoppen Bacchus-Franken sein? So groß die Auswahl bei den „Weißen“ war, so groß war sie auch bei den „Roten“.Aber natürlich gab es auch Alkoholfreies beim diesjährigen Weinfest, zu dem Pfarrei und Kirchenverwaltung geladen hatten. Nur Bier, das war an diesem Abend ausnahmsweise verpönt. Zum Wein gehören natürlich auch die passenden Brotzeiten. Viele helfende Hände hatten auch hier alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um das Weinfest erneut zum Erfolg werden zu lassen.
Erneut konnte eine gut bestückte Verlosung angeboten werden, wofür Reinhard Müller der hiesigen Geschäftswelt für die Unterstützung dankte. Außerdem wurden für den guten Zweck die beliebten Herbstkränze aus der Bastel-Werkstatt von „Tante Emma“ Schwarzbauer verkauft. Die Erlöse sind zur Deckung laufender Kosten der Pfarrei Bayerbach und für den Erhalt der Wallfahrtskirche Langwinkl gedacht. Reinhard Müller hob in diesem Zusammenhang den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer besonders hervor. Bürgermeister Günter Baumgartner machte es kurz: „Es ist narrisch viel los“, stellte er fest und dankte den Veranstaltern für das schöne Fest, zu dem „Rull und seine Rebläuse“ die schmissige Musik beigesteuert haben. – Viktor Gröll



