In allen fünf Pfarreien konnte die Weihe in diesem Jahr im Freien stattfinden. Dort folgten nach der Segnung die Prozessionen in die Kirchen, denen sich zahlreiche Pfarrangehörige anschlossen.
In Kirchberg nahmen zudem noch Abordnungen der einzelnen Vereine mit ihren Fahnen an der Prozession teil. Hier traf sich die Gemeinde nach dem anschließenden Gottesdienst im Haus der Feuerwehr Obertattenbach zum Weißwurstfrühschoppen.
In Hirschbach erhielt jedes Kind an diesem Tag noch eine Muschel mit einem Gebet. Die Muschel gelte als Symbol der Pilger und passe deshalb gut in dieses Jahr, denn das Leitwort des Heiligen Jahres 2025 laute „Pilger der Hoffnung“, erklärte die dortige Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anneliese Wagner. Die geweihten Palmbuschen wurden überall gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös kommt jeweils einem guten Zweck zugute.
In den einzelnen Messfeiern, an denen auch die Kommunionkinder teilnahmen, ging es um die Leidensgeschichte Jesu aus dem Lukasevangelium. Die Passion richtet den Blick auf das Geschehen an den nachfolgenden Kartagen sowie auf die Auferstehung Christi zu Ostern. Sie wurde in den Gottesdiensten von den Zelebranten – jeweils unterstützt von zwei Pfarreiangehörigen – gelesen. Zum Beten des Vaterunser versammelten sich in Bayerbach die Kinder rund um den Altar.
Natürlich ist auch die musikalische Begleitung aus einem feierlichen Gottesdienst nicht wegzudenken. Ein großer Dank ging deshalb an alle, die zur Gestaltung beigetragen haben. In Asenham waren das Maria Steinhuber sowie der Kirchenchor, in Bayerbach Dr. Hannelore Putz, in Bad Birnbach das Ensemble Blechwerk der Musikschule, in Hirschbach Barbara Haslinger und Kantor Max Attenberger und in Kirchberg Brigitte Reisböck, der Kirchenchor sowie die beiden Instrumentalisten Jonah Groß und Michael Reisböck.
Ebenso richtete sich das „Dankeschön“ an alle im Pfarrverband, die einen wertvollen Beitrag zu den Feiern der einzelnen Gottesdienste und Prozessionen geleistet hatten. Ein besonderes „Vergelts Gott“ galt den Pfarrgemeinderäten, dem Frauenbund Hirschbach, den „Kirchberger Frauen“ sowie Tante Emmas Supertruppe samt allen Helferinnen, die wieder Zeit aufgewendet haben, um die vielen Palmbuschen zu binden.
- Karin Vogel



