Im Evangelium hörten die Gottesdienstbesucher zunächst die Geschichte, in der Jesus nach erfolgloser Nachtarbeit der Jünger einen überwältigenden Fischfang am See Genezareth bewirkte.
Diese Erzählung enthält auch Botschaften für unser Leben, welche in erster Linie das Vertrauen auf Jesus betonen. Die vielen Kinder berichteten von Situationen, in denen ihnen das Vertrauen auf Jesus schon einmal geholfen hatte. Wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen müssen, oder aber auch bei kleinen Entscheidungen im täglichen Leben hilft Jesus uns, ruhig zu bleiben und letztendlich das Richtige zu tun.
Am Altar war ein großes Fischernetz gespannt, und von den Familiengottesdienst-Teams wurden unter den Gottesdienstbesuchern kleine und große Fische aus buntem Papier verteilt. Alle Anwesenden waren danach eingeladen, einmal darüber nachzudenken, wo das persönliche Bemühen schon an Grenzen gestoßen sei und Gott dort gehandelt hat, wo unsere eigene Kraft erschöpft war. Jeder, der solch eine Situation schon einmal erlebt hatte, durfte seinen Fisch anschließend in das Netz am Altar legen. Wie schnell sich das Netz mit Fischen füllte, ließ ahnen, dass fast jeder sich schon in einer ähnlichen Lage befunden hatte. Es war aber auch eine Ermutigung, sich tatsächlich in scheinbar aussichtslosen Situationen auf Gottes Möglichkeiten zu verlassen.
Familiengottesdienste erfordern jedes Mal eine Menge an Vorbereitungen. Dafür und auch für die Mitgestaltung gebührt den Familiengottesdienst-Teams ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Ein weiterer Dank richtet sich an alle, die diese besonderen Gottesdienste musikalisch begleitet haben. An den Kirchenausgängen erhielten die Gottesdienstbesucher diesmal — wie könnte es anders sein — je einen Keks in Form eines kleinen Fisches, der eine süße Erinnerung daran sein sollte, dass wir uns alle in unserem Alltag auf Jesus verlassen können.
- Karin Vogel



