Zum feierlichen Gottesdienst überführte der DJK-Sportverein Weng die Bruder-Konrad-Reliquie nach Parzham. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Parzhamer Chor mit Instrumentenbegleitung sowie die Holzlandla Blaskapelle Sankt Salvator.
Die Festpredigt hielt heuer die Priorin des Klosters Neustift, Schwester Helene Binder. Sie erzählte von Bruder Konrad, der jede freie Zeit dazu verwendete, um zu beten, sei es bei seiner Arbeit als Pförtner im Kloster in Altötting oder bei seinen Pilgerwegen und Bittgängen nach Griesbach, Weng, Birnbach, Aigen und Passau. Er suchte und bestärkte seine Beziehung zu Gott unterwegs sowie auch im Geist. Für uns alle ist er ein Vorbild, denn „vom Venus-Hof-Hansl kann man das Beten lernen“, so Schwester Helene. So wie ein Feuer am Brennen gehalten werden muss, muss man die Liebe zum Gebet ebenfalls immer wieder neu entzünden. Gottes Gegenwart zu spüren, erfordert unseren Einsatz. Hingegen sei die Liebe Gottes ein bedingungsloses Geschenk aus Gnade, die nicht an unsere Leistung gebunden ist.
Die Eucharistie feierte Stadtpfarrer Gunther Drescher aus Bad Griesbach mit zahlreichen Konzelebranten.
Im Anschluss daran waren alle Pilger noch zum Verweilen eingeladen und wurden wie jedes Jahr von Bruder-Konrad-Verein Parzham und Frauenbund Weng gut verpflegt.
- Alexander Göttl



