Mit viel Geschick banden sie aus zahlreichen duftenden Kräutern farbenfrohe Sträuße. Die Tradition geht zurück auf Mariä Himmelfahrt. Der Legende nach wurde Marias Grab an diesem Tag leer vorgefunden – nur der Duft von Kräutern lag in der Luft. Seither wird Maria gemeinsam mit den heilkräftigen Kräutern geehrt.
Vor dem Gottesdienst wurden die frisch gebundenen Buschen an die Gläubigen verkauft. Die übrigen Sträuße segnete der Pfarrer im feierlichen Gottesdienst, bevor sie anschließend an ältere Pfarrangehörige verteilt wurden.
- Silvia Jaensch



