Foto: Karin Vogel
Im Pfarrverband haben die Familiengottesdienste zum Thema „Der Weg zum guten Leben“ – im Volksmund würde man sagen „Der Weg in den Himmel“ – stattgefunden.
Bereits gleich zu Beginn wurde die Frage gestellt, wie man dahin kommt. Im Evangelium hörte man das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Er als Fremder half einem Mann, der ausgeraubt und zusammengeschlagen wurde. Ein Priester und ein Levit sind hingegen weitergegangen, ohne ihre Hilfspflicht zu erfüllen. So erklärte Jesus die Nächstenliebe. Sie ist wie die Gottesliebe eines der wichtigsten Gebote. Wichtig, um das ewige Leben zu erlangen.
Die Kinder und Erwachsene lasen die Kyrierufe, sprachen die Fürbitten und führten das Rollenspiel durch: Ein Kind und ein Erwachsener, die den Weg zum Himmel suchten, gingen durch die Kirche und trafen an jeder Kreuzung auf zwei Personen, wobei eine im Sinne der Nächstenliebe handelte und dachte und die andere nicht – symbolisiert durch zwei Pfeile als Wegweiser, die in unterschiedliche Richtungen zeigten. Die „falsche“ Richtung wurde mit einem Schild „Durchfahrt verboten“ gekennzeichnet. Das Ziel war schließlich das Ortsschild „Himmelspforte“.
So mussten sich das Kind und der Erwachsene – wie der Priester, der Levit und der Samariter – und so müssen auch wir uns immer wieder für die richtige „Richtung“ entscheiden. Dabei helfe Jesus, hieß es.
Nach dem Gottesdienst erhielt jeder Besucher ein Päckchen Gummibärchen als Wegzehrung. Für die musikalische Gestaltung sorgten Johannes Pirkl, der Kinderchor Hirschbach-Brombach, unterstützt von Barbara Haslinger, und Brigitte Reisböck. Besonderer Dank galt den Kindern und den Familiengottesdienstteams. — Alexander Göttl



